Onigirazu: Buntes Sushi-Sandwich

enthält Werbung (Affiliate Links)  Sushi kennt Ihr natürlich alle…aber kennt Ihr schon Sushi–Sandwiches? Das ist sozusagen der große Bruder vom kleinen Sushi. Zutaten sind so ziemlich genau die gleichen und belegen könnt Ihr sie wie Ihr wollt: vegan, veggie oder mit Fisch/Fleisch.

Diesmal habe ich für Euch eine vegane Variante mit Avocado, Baby-Spinat, Karotten, Rotkraut und roter Paprika kredenzt.

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Ich finde das Sushi-Sandwich schon richtig abgefahren. Aber es sieht nicht nur wunderbar aus, sondern es schmeckt auch super. Und auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, es geht sooo einfach. Das kriegt jeder hin.

Onigirazu: Buntes Sushi-Sandwich

Um so ein Sushi-Sandwich zubereiten zu können, braucht Ihr natürlich Sushi-Reis und Noriblätter. Die Füllung ist sehr variabel. Egal ob Ihr es vegan, vegetarische oder mit Fleisch/Fisch mögt – schmecken tut es immer. Ich liebe ja es ja mit Lachs.

Ich verwende übrigens für Sushi oder Sushi-Sandwiches grundsätzlich geräucherten Lachs. Mir hat mal ein Fischhändler gesagt, dass es unmöglich ist, hier im Süden wirklich guten Sushi-Lachs zu bekommen, da man einfach keinen fangfrischen Fisch kaufen kann. Nehmt einfach geräucherten oder man kann wohl auch den Fisch einfrieren und dann nach dem Abtauen roh verwenden. Ich bin da lieber auf der sicheren Seite und verwende den geräucherten.

Vorbereitung & Zutaten

Den Reis solltet Ihr beizeiten kochen, denn dieser sollte bei der Zubereitung kalt sein. Daher kocht diesen gerne einige Zeit vorher. Davor solltet Ihr Euch noch überlegen, welche Zutaten Ihr im Sandwich haben wollt.

Ich hatte diesmal nur Gemüse:

  • Avocado
  • Baby-Spinat
  • Karotten
  • Rotkraut
  • Rote Paprika

Aber es gibt natürlich noch so viele weitere Möglichkeiten (die Variante mit Mango mag ich ja auch sehr gerne).

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Zubereitung

Alle Gemüsesorten möglichst in längliche Streifen schneiden. Das ist wichtig, denn man will ja in der Mitte eine schöne Schnittstelle haben.

Das Noriblatt legt Ihr wie eine Raute vor Euch hin (Spitze zeigt zu Euch). Unbedingt den Sushi-Reis mit nassen Händen verarbeiten, er ist wirklich klebrig. Nehmt eine Handvoll Reis und formt ein “nennen wir es mal flaches Osterei” (siehe Fotos unten).

Darauf legt Ihr dann Eure geschnittenen Zutaten. Schön zusammenpressen, denn das Sandwich darf auch nicht zu dick sein, sonst könnt Ihr es nicht mehr komplett einwickeln. Obendrauf kommt noch eine Schicht Reis und jetzt heißt es straff einwickeln.

Links und rechts die Seiten des Noriblatts einschlagen, dann die Ecken umklappen und von beiden Seiten verschließen. Hält eigentlich ganz von alleine und man braucht wirklich nicht extra Frischhaltefolie rumwickeln. Mit einem scharfen Messer in der Mitte durchschneiden und voilà habt Ihr das wunderschöne Sushi-Sandwich.

Man kann es auch super als Meal-Prep nutzen. Abends fertig machen und am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen.

Wer mag, kann natürlich Wasabi nutzen oder ich mache (aus Wasabi-Pulver) köstliche, scharfe Wasabi-Mayonnaise.

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Sushi-Sandwich

Für 4 Doppel-Sandwiches

  • Autor: Sandy

Zutaten

Menge

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  • 250 Gramm Bio-Sushi-Reis (Reishunger)
  • 450 Gramm Wasser
  • 8 EL Reisessig (ca. 30 Gramm)
  • 2,5 TL Zucker (ca. 15 Gramm)
  • 1 TL Salz (ca. 6 Gramm)
  • 4 Nori-Blätter

Belag nach Wahl:

  • Avocado
  • Baby-Spinat
  • Karotten
  • Rotkraut
  • Rote Paprika
  • schwarzer Sesam

Wasabi-Mayonnaise:

  • 1,5 TL Wasabipulver
  • 1 EL Wasser
  • 2 EL (fettreduzierte) Mayonnaise

Zubereitung im Zauberkessel

 (Herkömmliche Zubereitung findet Ihr weiter unten)

  1. Sushireis abwiegen und in ein Sieb geben. Sehr gut abspülen, bis das Wasser nicht mehr trüb ist. 5 Minuten abtropfen lassen.
  2. Reis und Wasser in den Mixtopf geben:
    • TM 6 => Reisfunktion
    • Für die anderen Versionen: 7,5 Minuten / 100 Grad / Linkslauf / Stufe 1. Sichtkontakt halten, damit es nicht überkocht.
    • Danach 5 Minuten / 90 Grad / Linkslauf / Stufe 1.
  3. In ein Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Mixtopf reinigen.
  4. Reisessig, Salz und Zucker in den Mixtopf geben und 1 Minute / 100 Grad / Stufe 1,5 erhitzen. In den leicht abgekühlten Sushireis geben und gut vermischen.
  5. Alles Gemüse raspeln oder schneiden. Wichtig ist, dass Ihr lange Stücke habt, damit in der Mitte eine schöne Schnittstelle zu sehen ist.
  6. Jetzt etwas Reis auf dem Nori-Blatt (legt es wie eine Raute vor Euch hin) verteilen. Beläge nach Wahl darauf legen und gut fest drücken. Mit einer weiteren Schicht Sushi-Reis abschließen und das Nori-Blatt straff einklappen. Siehe Dir die Bilder oben an.
  7. Mit dem Verschluss nach unten legen und mit einem scharfen einschneiden.
  8. Für die Wasabi-Mayonnaise alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren.

Herkömmliche Zubereitung

  • Sushireis abwiegen und in ein Sieb geben. Sehr gut abspülen, bis das Wasser nicht mehr trüb ist. 5 Minuten abtropfen lassen.
  • Im Topf mit Deckel Wasser und Reis aufkochen und immer wieder umrühren. Wenn es kocht, die Temperatur senken (Deckel schräg drauf legen, damit Dampf entweichen kann). Kochen bis der Reis gar ist. Dauert ca. 12-14 Minuten.
  • In ein Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
  • Reisessig, Salz und Zucker aufkochen und in den leicht abgekühlten Sushi reis geben und gut vermischen.
  • Weiter im Rezept folgen.

Keywords: Sushi-Sandwich

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Wenn Dir das Rezept gefallen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar mit (hoffentlich) 5*-Bewertung. Danke!

Also alle Sushi-Fans, sollten das unbedingt mal ausprobieren. Es ist wirklich kein Hexenwerk.

Wenn Ihr noch mehr Meal-Prep Ideen sucht, dann schaut mal hier vorbei: Rotkohl-Kichererbsen-Salat, fruchtiger Chia-Pudding, Kichererbsen-Brokkoli-Salat, Himbeer-Bircher-Müsli oder Couscous-Salat to go.

Wenn Ihr dieses köstliche XXL Sushi-Sandwich nachmacht, dann tagged mich bei Instagram doch mit @sandy_loves_green oder #wiewowasistgut, damit ich Eure nachgemachten Kreationen auch sehen kann.

2 Kommentare zu „Onigirazu: Buntes Sushi-Sandwich“

  1. Bitte den Reis für Onigirazu nicht säuern.
    Die sind eine Weiterentwicklung von Onigiri, da wird der Reis nur gesalzen.
    Hat daher nur wenig mit Sushi gemeinsam.

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