Thassos: Eine grüne Insel mit Traumstränden im Norden von Griechenland

Werbung Griechenland ist touristisch gesehen ja ein Traumland. Es gibt so viele Inseln mit wunderbaren glasklarem Wasser und weißen Sandstränden. Wenn die Insel dann auch noch schön grün ist, dann hat man bei mir schon gewonnen.

Von Thassos hatte ich vor meiner Reise ehrlicherweise noch nie gehört. Ein großer Fehler, denn die kleine Insel im Norden von Griechenland besticht durch wunderbare Landschaften, türkisfarbenes Meer, weiße Sandstrände und natürlich fantastisches Essen.

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Aegean Airlines

Die Reise führte uns mit Aegean Airlines  von Stuttgart direkt nach Thessaloniki. Von dort aus sind wir mit dem Mietwagen, welchen wir ganz unkompliziert bei Hertz Griechenland am Flughafen Thessaloniki abgeholt haben, bis zum Hafen nach Keramoti (ca. 200 km) gefahren.

Aegan Air ist fliegt übrigens 120 Ziele in 43 Ländern an. In Deutschland startet Aegan Air von Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und Hannover.

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Die Überfahrt vom Hafen Keramoti nach Thassos dauert etwas mehr als 30 Minuten. Von dort haben wir dann nur knapp 20 Minuten gebraucht, um unser schönes Hotel im Nordwesten der Insel zu erreichen.

Bereits auf der Fahrt dorthin, sind wir an wunderbaren türkisfarbenen Stränden mit weißem Sand vorbeigefahren.

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ALEA HOTEL & SUITES

Das 4-Sterne Alea Hotel & Suites liegt im Nordwesten der Insel, direkt am Strand von Skala Prinou. Im Hotel finden sich neben einem Fitnesscenter auch noch zwei große Außenpools.

Was mir besonders gefällt ist, dass das gesamte Hotel nur zweistöckig gebaut ist und alle Zimmer auf verschiedene Häuser verteilt sind. Somit ist alles ganz wunderbar in der Anlage verteilt. Auf der Insel sind übrigens hohe Hotelbauten verboten, daher sind alle Hotels maximal zwei- oder dreistöckig.

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Junior Suite mit privatem Pool

Wir haben in einer wunderschönen Junior Suite mit herrlichem Privatpool gewohnt, den wir so oft es ging ausgiebig genossen haben. Die Suite besteht aus Wohn- und Schlafzimmer mit angrenzendem Bad.

Auf der Terrasse finden sich noch zwei große Sitzgelegenheiten und zwei sehr bequeme Liegen mit weichen, dicken Auflagen. Obwohl die zwei Pools des Hotels im Allgemeinen nicht sehr voll waren, haben wir am Nachmittag doch gerne die Ruhe unseres eigenen Pools genossen.

Begrüßt wurden wir mit einem kleinen Willkommenssnack bestehend aus einer Flaschen Wein, Obst und etwas Süßem.

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Das Hotel ist sehr sauber und wird sowohl von Familien, als auch von Paaren gebucht. Wahlweise All Inklusive oder Halbpension.

Im Hotel gibt es 3 Restaurants und 3 Bars. Das Frühstück und das Abendessen wird im Hauptrestaurant eingenommen (für Kinder gibt es spezielle Kindergerichte) und direkt am Strand wird das Mittagsbuffet serviert. Das Essen war wirklich gut und abwechslungsreich – da wir mehrheitlich auswärts gegessen haben, kann ich dazu nicht allzu viel sagen.

Die Rezeption und die Gästebetreuung sprechen deutsch und man konnte sich mit allen Fragen an sie wenden.

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Der Strand und die wunderbare Strand-Lounge

Für alle Suiten gab es am Strand noch eine wunderschöne und sehr bequeme Strand-Lounge. Die Lounge ist mit der Zimmernummer nummeriert, so dass man immer seine eigene hat. Es war wundervoll sein Nickerchen am Strand abzuhalten und den Wellen zu lauschen. Da werde ich immer sehr schläfrig.

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Ein kleine Tour im Norden der Insel

Am Tag nach der Ankunft hat uns Birgit von Endless Holidays, die seit 30 Jahren auf der Insel lebt, abgeholt und wir haben zusammen ein bisschen die Norden/Nordosten und das Landesinnere erkundet.

Panagia

Panagia ein ein typisches Dort auf Thassos. Enge Straßen und weiße Häuser mit den typischen Schieferdächern kennzeichnen das Dorf. Es ist im Sommer recht touristisch und eine Vielzahl von Restaurants sind anzutreffen. Offene Grills an denen verschiedenste Fleischsorten gebraten werden laden zu einem gemütlichen Zusammensitzen ein.

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Am besten schlendert man einmal rund um´s Dorf, läuft durch die engen Gassen, welche von weißen Häusern gesäumt werden, kauft ein paar Mitbringsel in den Shops der Einheimischen und trinkt im Zentrum einen typischen griechischen Eiskaffee namens Frappee. Auf dem Dorfplatz findet man mehrere kleine Brunnen, welche mit frischem, klaren Bergwasser gespeist werden und bei großer Hitze wirklich erfrischend sind.
In Panagia haben wir das kleine Sotirelis Olivenöl-Museum besucht, in dem wir sehen konnten, wie man vor hundert oder auch fünzig Jahren Olivenöl gewonnen hat.

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San Allote – Like old times – Selbstgemacht Pasta aus Thassos

Auf unserer Fahrt ins Landesinnere haben wir bei einer kleinen Pasta-Firma San Alloete halt gemacht, die Pasta u.a. auch aus Emmer, selbst herstellt.

Das Ehepaar hat vor einem Jahr den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und verkauft nun selbstgemachte Nudeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Safran, Kurkuma, Chili, Rote Beete, verschiedenem Gemüse etc.).

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Man findet die Pasta bereits in den Supermärkten in Thassos und auch in einigen Supermärkten auf dem Festland. Die Pasta wird streng nach Oma´s geheimen Grundrezept hergestellt und ist natürlich ein Betriebsgeheimnis. Das Ehepaar arbeitet auch ganz viel mit Emmer, was ich wirklich total interessant finde.

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O Giannis restaurant

Auf dem Weg ins Landesinnere haben wir in Kazaviti im O Giannis Restaurant unser Mittagessen eingenommen. Es liegt total idyllisch mitten in den Bergen und wurde erst vor ein paar Jahren gebaut. Der Blick ins Tal bis zum Meer ist absolut fantastisch.

Ich würde sagen, das Restaurant ist ein kleiner Insider-Typ, denn hier gehen meist nur die Einheimischen essen….und wie jedermann weiß, ist das Essen dort am Besten.
Die Besitzerin hat übrigens einige Jahrzehnte in der Schweiz gewohnt, daher konnten wir uns ein bisschen mit ihr unterhalten.

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Mit einem eiskalten Radler (oder wer mag natürlich einem griechischem Bier) habe ich die kleine Mittagspause wahrlich genossen. Aufgetischt wurden typische griechische Spezialitäten. Besonders angetan war ich ja von den gefüllten Zucchiniblüten, die ich jeden Tag gegessen habe, weil ich einfach nicht genug davon bekommen habe.

Im O Giannis gibt es zünftige, landestypische Hausmannskost wie Souvlaki und Bifteki.

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Das Bergdorf Kazaviti

Nach dem opulenten Mittagsmahl im O Giannis sind wir noch ein paar Minuten weiter ins Hauptdorf nach Kazaviti gefahren. Das Bergdorf besitzt auch eine Vielzahl an Tavernen und ich kann mir vorstellen, dass es am Abend hier ganz herrlich ist.

Man parkt am besten am Rande des Dorfes und läuft die steilen Wege nach oben, denn oben sind die Straßen so eng und steil, dass ich niemals mit dem Auto dort hoch fahren würde. Um einen Rundgang im Dorf zu machen, sollte man wirklich ganz gut zu Fuß sein.

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Wie Ihr auf dem oberen Bild sehen könnt, sind die Straßen recht schmal und furchtbar steil. Aber die Einheimischen werden schon Ihre Tricks haben, mit dem Auto Ihre Häuser zu erreichen.

Es gibt einen abenteuerlichen Rundweg, den wir abgelaufen sind, den wir aber ohne unsere gute Birgit wahrscheinlich nie entdeckt hätten, denn er war schon etwas abenteuerlich und nicht wirklich ausgezeichnet. Am höchsten Punkt angekommen, entschädigt die Rundwanderung durch sozusagen kaum ausgezeichnete Wege aber alles, der der Blick ins Tal ist einfach atemberaubend.

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Der Süden der Insel und eine kleine Bootstour zu wunderschönen Stränden

Am nächsten Tag sind wir mit dem Auto in den Süden der Insel gefahren und haben uns mit Paris, dem Präsidenten der Thassos Hotel Association getroffen. Mit seinem Boots sind wir einige Kilometer rasant die Küste entlang gedüst und haben an einigen Stränden halt gemacht, die Meeresbrise genossen und sind geschnorchelt.

Das Wasser ist wirklich wunderbar türkis und so klar, dass man ganz hervorragend schnorcheln kann. Am liebsten hätten wir das Meer, welches eine sehr angenehme Temperatur hatte, gar nicht mehr verlassen.

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Wie Ihr auf den Fotos meiner Unterwasserkamera sehen könnt, kann man unter Wasser in der Tat einiges von der Unterwasserwelt erkunden.

Meerwasserlagune Giola

Ganz gespannt war ich auf diese wunderbare Lagune (in der Nähe von Astris) welche mitten in den Felsen liegt. Wir sind die Lagune mit dem Boot angefahren und mein Mann hat auch den Sprung ins kühle (oder je nach Temperatur auch weniger kühle) Nass der Lagune gewagt.

 

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Credit: discovergreece.com

Je nach Sonneneinstrahlung und Tageszeit schimmert das Wasser in der Lagune in einer anderen Farbe. Von grün, über alle möglichen Türkisfarben bis hin zu azurblau.

Natürlich erreichen die meisten Urlauber die Lagune zu Fuß, was durchaus für Familien mit Kindern zu schaffen ist. Es gibt ca. 1 km vor der Lagune entfernt einen Parkplatz, an dem man das Auto stehen lassen kann. Festes Schuhwerk für die etwas 20-30 minütige Wanderung (über viele Felsen) zur Lagune ist mehr als empfehlenswert.

Die Lagune hat eine Größe von ca. 15 x 20 Meter. Man kann sich wunderbar auf den Felsen sonnen, sollte allerdings eher die Morgen- oder Abendstunden für einen Besuch einplanen. Denn mittags prallt natürlich die Sonne vom Himmel und die Wanderung zur Lagune ist schon ein bisschen anstrengend. Aber im Urlaub soll man sich natürlich auch bewegen und nicht nur faul auf dem Liegestuhl am Strand oder Pool liegen – das ist zumindest meine Devise.

Vom Rand der Lagune gibt es auch eine kleine Leiter direkt ins Meer.

San Antonio Beach – Ibiza auf Thassos

Den Abend haben wir im San Antonio Beach ausklingen lassen, einem Restaurant direkt am Strand von Potos. Schon am Mittag haben wir hier kurz eine kleine griechische Tapas, bestehend aus Calamaris und frittierten Sardellen, genossen.

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Das Restaurant war besonders mittags gut besucht, aber es gibt genügend schöne Sitzplätze um sich einmal quer durch die Karte zu futtern. Besonders der frische Fisch hat uns begeistert.
Der Style des Restaurants erinnert mich stark an Ibiza – alles ist in Weiß gehalten. Ich habe den Abend (nicht nur wegen des Essens und dem guten Wein) so sehr genossen. Das mediterrane Leben hat man hier wirklich gefühlt. Thasso, der Besitzer, ist ein wahrer Entertainer und mit unseren Begleitern zum Essen haben wir einen Mix aus Deutsch, Griechisch, Holländisch und Spanisch gesprochen und hatten einen unheimlich tollen Abend.

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Das Essen war wirklich ganz vorzüglich. Genau wie in Spanien werden auf Thassos einfach verschiedenste Gerichte bestellt und jeder nimmt sich, was er mag. Mehrheitlich haben wir natürlich Fisch gegessen und auch die frittierten Zucchiniblüten durften auf keinen Fall fehlen.

Das Ambiente ist wirklich so wunderbar: chillig jazzige Musik läuft im Hintergrund, man schaut auf den Strand, genießt den Sonnenuntergang, trinkt kühlen, hervorragenden Weißwein und erfreut sich einfach am hier und jetzt.

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Wenn Ihr auf Thassos seid, dann solltet Ihr das San Antonio unbedingt einmal, am besten in den Abendstunden, besuchen. Danach sind wir noch auf einen Cocktail direkt nach Potos gefahren. Hier gibt es unzählige Bars, in denen man noch seinen Spaß haben kann.

Restaurant Simi in Limenas

Den letzten Tag auf der Insel haben wir abends im Restaurant Simi in Limenas verbracht. Das Restaurant liegt am Ende des Hafens mit direktem Blick auf´s Wasser. Es war recht voll, daher lohnt sich wohl eine Tischreservierung, wenn man später als 19.00 Uhr Essen geht. Die Besucher waren bunt gemischt – sowohl Touristen als auch Einheimische.

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Auch im Simi haben wir uns wieder quer durch die Speisekarte probiert. Denn mit der Bestellung von “Tapas” fährt man meiner Meinung nach am besten, weil jeder von allem probieren kann.
Wir haben uns mit zwei netten Damen von der Reiseagentur Dynamic Travel getroffen, die für uns die leckeren Speisen ausgewählt haben. Wir wurden wieder nicht enttäuscht und haben die alle Speisen sehr genossen.

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Es war wieder richtig lecker und wir waren ganz traurig, dass wir nach knapp 4 Tagen Thassos der Insel schon wieder adé sagen mussten.
Am Ende unseres Essens im Simi stand dann bereits fest, dass wir wahrscheinlich nächstes Jahr auf die Insel mit unseren Kindern zurückkehren werden. Es ist vollkommen klar, dass wir in dieser kurzen Zeit nur einen Bruchteil von Thassos gesehen haben und wir möchten die Insel gerne noch besser kennenlernen.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in die Schönheit der Insel geben – denn hier gibt es nicht nur wundervolle, türkisfarbene Strände, sondern auch grüne Landschaften und Berge.
War von Euch bereits jemand auf Thassos?

2 Kommentare zu „Thassos: Eine grüne Insel mit Traumstränden im Norden von Griechenland“

  1. Wir waren bereits 15 Mal auf Thassos aus dem Campingplatz in Prinos. Es ist immer wieder schön . Die freundlichen Menschen , das gute Essen einfach alles schön .

    1. Hallo Lena, wie toll. Da ist es aber auch wirklich schön. Wir wollen nächstes Jahr auch für länger als ein paar Tage zurückkehren. Liebe Grüße, Sandy

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