Saft ist nicht gleich Saft: Slow Juicer vs. Zentrifugalentsafter

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Bunte, leckere und vitaminreiche frisch gepresste Säfte – war mag das nicht? Diese sind geschmacklich um Längen besser, als gekaufte und reich an Nährstoffen, Enzymen und Vitaminen. Allerdings stellt sich bei Entsaftern die Frage: welches ist das passende Gerät für mich? Einfache Saftpressen, Zentrifugalentsafter oder doch liebe ein Slow Juicer?
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Ganz oben auf meiner jeden Tag in Nutzung-Küchengeräte ist natürlich der Thermomix. Ursprünglich eigentlich für die Marmeladenherstellung gekauft, ist er heute fast täglich im Einsatz, besonders für meine (grünen) Smoothies leistet er mir gute Arbeit. Allerdings wollte ich irgendwann einfach “nur” einen puren Saft trinken in dem keine Ballaststoffe (wie eben im Smoothie) enthalten sind. Ja, ich hatte eine einfache elektrische Saftpresse, aber mit dieser konnte man natürlich nur Orangen auspressen – das war´s.

Aber ich wollte auch anderes Obst und vor allen Dingen Gemüse entsaften. Ich liebe Karottensaft in Verbindung mit verschiedenem Obst (besonders Ananas). Vor über zwei Jahren hatte ich mich dann für einen Zentrifugalentsafter entschieden (obwohl ich schon damals mit einem Slow Juicer geliebäugelt hatte) – der einzige Grund lag am Preis. Denn ja, ich gebe gerne etwas mehr Geld für ein Küchengadget aus, aber die Preise für Slow Juicer waren damals noch exorbitant hoch.

1. Was ist der Unterschied zwischen einem Zentrifugalentsafter und einem Slowjuicer?

1.1 Zentrifugalentsafter:

Die Mehrheit der im Handel erhältlichen Entsafter sind Zentrifugalentsafter. Darin wird das Obst zuerst zerkleinert und durch eine enorme Schleuderkraft durch ein Sieb gedrückt. Die Reste (Trester) werden aufgefangen und der Saft fließt ab. Der Saft ist im Handumdrehen fertig – allerdings ist jedes Mal eine Menge Trester übrig, der einfach so entsorgt wird. Weiterhin entsteht durch das starke “Schleudern” recht viel Schaum, was mich immer ein bisschen stört.

Geeignet für Zentrifugalentsafter ist vor allem hartes Obst und Gemüse wie Ananas, Karotten, Sellerie oder Apfel.

1.2 Slow Juicer:

Das genaue Gegenteil von einem Zentrifugalentsafter ist ein Slow Juicer, welcher das Obst und Gemüse besonders schonend presst – er benötigt nur wenige Umdrehungen um das Obst und Gemüse in Saft zu verwandeln. Alles wird langsam zermahlen – durch dieses Verfahren gelangt weniger Luft in die Flüssigkeit, was ein Mehr an Vitaminen und Nährstoffen bedeutet. Dies macht den Saft auch länger haltbar. Mit einem Slow Juicer lässt sich auch weiches Obst entsaften oder Kräuter, was ich ganz fantastisch finde. Denn selbst angebautes Weizen- oder Gerstengras konnte ich bisher noch nicht entsaften. Ich liebe Mango und Kiwi entsaftet – das alles ist mit einem Zentrifugalentsafter nicht möglich. Weiterhin entsteht durch die langsame Verarbeitung bei Slow Juicern kaum Schaum.

2. VitaExtract Slow Juicer von Bosch

Ganz neu auf dem Markt ist der VitaExtract Slow Juicer von Bosch. Hier wird das Obst und Gemüse bei sehr niedriger Geschwindigkeit gepresst. Keine Hitze entsteht und somit, wie oben bereits erwähnt, bleiben wesentlich mehr Nährstoffe und Vitamine erhalten, als bei Zentrifugalentsaftern. Durch die niedrige Geschwindigkeit arbeitet der Slow Juicer natürlich viel langsamer als ein Zentrifugalentsafter, aber auch um einiges leiser.

Mit dem MixControl kann eingestellt werden, wie viel Fruchtfleisch im Saft enthalten sein soll. So kann man ganz einfach die Konsistenz seines Saftes selber bestimmen. Man entscheidet, ob man lieber eine Art Smoothie mit mehr Ballaststoffen erhalten möchte oder lieber ganz klaren Saft ohne irgendwelche Fasern. Dies geschieht durch den Einsatz der 3 verschiedenen Filter mit unterschiedlichen Lochgrößen: fein, grob oder Sorbet für das Entsaften von gefrorenem Obst. Das nenne ich mal eine geniale Idee. 
Wenn Ihr Euch den neuen Slow Juicer einmal näher ansehen wollt, dann schaut doch mal auf der Homepage von Bosch vorbei. 

3. Fazit

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in die große Welt der Entsafter geben. Letztendlich müsst Ihr selbst entscheiden, welcher Entsafter besser zur Eurem Trinkverhalten passt.

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