Mutierte Ostertiere oder warum bei Bloggern auch mal was schiefgeht

Ich glaube, der Titel sagt schon alles: mutierte Ostertiere. Ja, bei Bloggern gibt es Vieles was überhaupt nicht erst veröffentlicht wird. Warum? Na weil auch bei mir mal was gründlich in die Hose geht. Es funktionieren nun mal nicht alle Rezepte so wie ich es mir wünsche. Und so landen dann wirklich nur die absolut gelingsicheren Rezepte auf dem Blog.

Nichtsdestotrotz wollte ich Euch gerne meine süßen mutieren Ostertiere vorstellen. Erstens damit Ihr mal seht, dass auch bei mir nicht alles rund läuft und zweitens ist der Teig so lecker, dass ich Euch das nicht vorenthalten möchte (falls es nicht so ersichtlich ist, es ist ein Häslein und ein Küken- beide mit etwas Übergewicht, ich glaube die haben alle Osterhasen selber gefressen).
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Vielleicht hat ja jemand von Euch mehr Feingefühl als ich. Ich bin eher so der Grobmotoriker…mit so filigranem Gedöns hab ich nicht viel am Hut. Bei mir muss es schnell gehen und on top noch gut aussehen. Daher werdet Ihr wahrscheinlich hier auch nie eine Fondant-Torte zu sehen bekommen.

Also zuerst hab ich die süßen mutierte Ostertiere mit Hefeteig versucht. Booahhh ich sag Euch…am Ende hatte ich nicht nur mutierte Ostertiere, sondern es war nicht mal annähernd zu erkennen, was ich da backen wollte. Sah eher nach Hefeknoten aus, als einem schönen Küken (saulecker war es auf jeden Fall…hab das Hefezopf-Mutierte-Tier mit etwas Butter und selbstgemachter Erdbeermarmelade genossen – yummi war das ein Schmaus).

Naja, dachte ich mir einen Tag später…versuchst Du es mal mit einem Quark-Öl-Teig – vielleicht explodieren sie dann nicht ganz so arg. Hab extra die Wurst für den Knoten etwas dünner gemacht, aber trotzdem waren die Tierchen etwas mopsig, aber wenigstens noch ein bischen vorzeigbar.
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Wenn jemand von meinen Lesern mir einen ultimativen Tip hat, welchen Teig man für solche Feinarbeiten nehmen könnte, dann wäre ich sehr dankbar. So sahen meine Tierchen übringens vor dem Backofen aus.
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Mutierte Ostertierchen

  • Autor: Sandy
  • Vorbereitungszeit: 20 mins
  • Kochzeit: 15 mins
  • Gesamtzeit: 35 mins

Zutaten

  • • 275 Gramm Mehl
  • • 20 Gramm weiche Butter
  • • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • • 80 Gramm Quark
  • • 50 Gramm Milch
  • • 40 Gramm Öl
  • • Msp. gemahlene Vanille
  • • 60 Gramm Zucker
  • • 1 Ei
  • • Eigelb + Milch verquirlt zum einstreichen

Zubereitung im Zauberkessel

  1. Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 2 Minuten / Knetstufe
  2. Teig aus dem Mixtopf nehmen und ca. 15-20 Minuten ruhen lassen
  3. Danach ca. 10 cm lange Würste rollen, einen Knoten machen (die Würste wirklich sehr dünn machen). Einen Schnabel formen und mit der Schere einschneiden (siehe Fotos ungebacken, da sieht man noch ganz gut, wie es aussieht)
  4. Als Augen hab ich eine kleine getrocknete Aroniabeere genommen (was anderes ist mir nicht eingefallen)
  5. Für die Häslein auch eine ca. 3-4 cm lange Wurst rollen und mit der Schere die Ohren einschneiden (schneidet wirklich reichlich ein, denn die werden extrem klein beim backen)
  6. Mit dem Eigelb-Milch Gemisch einstreichen und für ca. 15-20 Minuten in den vorgeheizten Backofen (190 Grad)

Hast Du das Rezept nachgemacht?

Wenn Dir das Rezept gefallen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar mit (hoffentlich) 5*-Bewertung. Danke!

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch eine ruhiger Hand und mehr Feingefühl als ich ;-). Ich freue mich über Fotos von Euren gebackenen Tierchen.

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